Lebensmittelhygiene
Das HACCP-System
HACCP = Hazard Analyses Critical Control Points
(Gefahrenanalyse der kritischen Kontrollpunkte). Frei ins
Deutsche übertragen bedeutet es, dass in den betreffenden
Objekten (Gebäude, Produktionsstätten usw.) kritische
Punkte in dem Produktionsverlauf und dem gesamten Gebäude
für Schädlingsüberwachung auch einschließlich
des Außengeländes aufgedeckt werden und deren
Überwachung ständig gesichert wird.
Im Überwachungssystem sind folgende Punkte
vorgegeben (Art. 3 der EG-Richtlinien)
Analyse der potentiellen Risiken für Lebensmittel in den
Prozessen eines Lebensmittel- Unternehmens
Identifizierung der Punkte in diesen Prozessen, an denen
Risiken für Lebensmittel auftreten
können
Festlegung, welche dieser Punkte für die
Lebensmittelsicherheit kritisch sind - die "Kritischen Punkte"
Überprüfung der Gefährdungsanalyse für
Lebensmittel, der kritischen Kontrollpunkte und der Prüf-
und Überwachungsverfahren in regelmäßigen
Abständen und bei jeder Änderung der Prozesse in dem
Lebensmittelunternehmen
Kritische Stellen (Critical Control Points) sind
im wesentlichen
Einschleppungs- und Einwanderungsmöglichkeiten für
Schädlinge. Diese sind davon abhängig, welche
Schädlinge zu erwarten sind. Das wiederum hängt von der
Lebensmittel-Produktions- stätte ab (Bäckerei,
Molkerei, Fleischerei) und häufig auch von den benachbarten
Produktions- stätten, von denen Schädlinge
überwandern könnten. Wie wird ihr eventuelles Auftreten
fest- gestellt
Ausbreitungsmöglichkjeiten in dem gesamten Betrieb
Unterschlupfmöglichkeiten
Empfehlenswert ist eine gemeinsame gründliche
Betriebsbegehung mit einem Verantwortlichen des Betriebes und
eine anschließende Auswertung möglichst mit leitenden
Angestellten des Betriebes durchzuführen.
Darstellung unseres Service-Angebotes
Möglichst geringer Einsatz an chemischen
Schädlingsbekämfpungsmitteln
Überwachung und Freihaltung des Betriebes von
Schädlingen
Bei Auftreten von Schädlingen sofortiges und gezieltes
Eingreifen
Beschreibung des Überwachungsprogramms, Aufstellen von
Fallen usw. (Messstellen)
Angebot eines IPM-Systems, d. h. regelmäßige
Befallsermittlung (Schädlingsarten, Befallstärke,
Vorkommen/Ausdehnung des Befalls, Befallursachen,
begünstigende Faktoren, Abfallbehand- lung, Ordnung und
Sauberkeit, bauliche Situation usw.)
Falls notwendig Bekämpfung, d. h. Entscheidung über
die Methodik, Art der Bekämpfungsmittel, Art der
Ausbringungstechnik, Sicherheitsmaßnahmen, Vorbereitung des
Gebäudes
Prophylaxe, d. h. Beseitigung der erkannten Ursachen und
hygienischen Mängel, ständige
Weiterüberwachung
Dokumentation der Inspektionen
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