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Holz- und Bautenschutz
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Sind
Holzschädlinge noch eine Gefahr oder kann der
vorbeugende Schutz von Holz vernachlässigt werden? Die
Antwort der Naturwissenschaft und der Praxis ist eindeutig:
Da Holzschädlinge Teil des biologischen Kreislaufs
sind, ist mit einem Rückgang nicht zu rechnen. Im
Gegenteil in den letzten Jahren lässt sich in etlichen
Regionen sogar eine Zunahme des Befalls durch den
Echten Hausschwamm
feststellen. Auch der gefährliche
Hausbock war nie im Rückzug.
Und Fäulnispilze
wird es geben, solange es Feuchtigkeit gibt.
Holzschädlinge müssen also bekämpft werden -
mit speziellen wirksamen Mitteln, geeigneten Verfahren und
umweltschonend.
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Drei
wichtige Holzschädlingsarten:
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Insekten
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Befallen sowohl
Laub- als auch Nadelhölzer. Aus den im Holz abgelegten
Eiern entwickeln sich Larven, die vom Holz und im Holz
leben. Nach dem Verpuppungsstadium gelangen die Insekten
durch die Fluglöcher ins Freie.
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Hausbock |
Gewöhnlicher
Nagekäfer |
Holzwespe |
Brauner
Splintholzkäfer |
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Holzzerstörende Pilze
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Bauen die
Holzsubstanzen Zellulose und/oder Lignin ab. Im ersten Fall
spricht man von Braun- fäule, im zweiten von
Weissfäule. Die Pilze bestehen aus dem Mycel - einem
Geflecht aus Zell- fäden (Hyphen) - und dem
Fruchtkörper mit den Sporen, die der Vermehrung
dienen.
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Echter Hausschwamm |
Porenschwamm |
Kellerschwamm |
Moderfäule |
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Tannenblättling |
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Bläuepilze
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Sie zählen
nicht zu den Holzzerstörern. Sie verfärben Holz
und können deshalb seinen Wert mindern. Da die Pilze
Anstrichfilme durchwachsen und zerstören können,
sollten bläueempfindliche Hölzer, vor allem
Nadelholz, das feuchtigkeitsbelastet ist, z. B. aussen,
vorbeugend bläuewidrig grundiert werden.
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Bläue |
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Sonstige Organismen
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Termiten |
Bakterien |
Schimmelpilze |
Keine Holzschädlinge |
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Sanierungsmaßnahmen
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Sanierungsarbeiten im Gebälk eines
Scheunendachstuhls |
Anobiumbefall
(Holzwurmbefall) am Gebälk eines Dachstuhls |
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