Lebensmittelhygiene

Das HACCP-System

HACCP = Hazard Analyses Critical Control Points (Gefahrenanalyse der kritischen Kontrollpunkte). Frei ins Deutsche übertragen bedeutet es, dass in den betreffenden Objekten (Gebäude, Produktionsstätten usw.) kritische Punkte in dem Produktionsverlauf und dem gesamten Gebäude für Schädlingsüberwachung auch einschließlich des Außengeländes aufgedeckt werden und deren Überwachung ständig gesichert wird.

Im Überwachungssystem sind folgende Punkte vorgegeben:

  • Analyse der potentiellen Risiken für Lebensmittel in den Prozessen eines Lebensmittel- Unternehmens
  • Identifizierung der Punkte in diesen Prozessen, an denen Risiken für Lebensmittel auftreten können
  • Festlegung, welche dieser Punkte für die Lebensmittelsicherheit kritisch sind – die “Kritischen Punkte”
  • Überprüfung der Gefährdungsanalyse für Lebensmittel, der kritischen Kontrollpunkte und der Prüf- und Überwachungsverfahren in regelmäßigen Abständen und bei jeder Änderung der Prozesse in dem Lebensmittelunternehmen

Kritische Stellen (Critical Control Points) sind im wesentlichen:

  • Einschleppungs- und Einwanderungsmöglichkeiten für Schädlinge. Diese sind davon abhängig, welche Schädlinge zu erwarten sind. Das wiederum hängt von der Lebensmittel-Produktionsstätte ab (Bäckerei, Molkerei, Fleischerei) und häufig auch von den benachbarten Produktionsstätten, von denen Schädlinge überwandern könnten. Wie wird ihr eventuelles Auftreten fest- gestellt
  • Ausbreitungsmöglichkjeiten in dem gesamten Betrieb
  • Unterschlupfmöglichkeiten

Empfehlenswert ist eine gemeinsame gründliche Betriebsbegehung mit einem Verantwortlichen des Betriebes und eine anschließende Auswertung möglichst mit leitenden Angestellten des Betriebes durchzuführen.

Darstellung unseres Service-Angebotes

  • Möglichst geringer Einsatz an chemischen Schädlingsbekämfpungsmitteln
  • Überwachung des Betriebes auf Schädlinge
  • Bei Auftreten von Schädlingen sofortiges und gezieltes Eingreifen
  • Beschreibung des Überwachungsprogramms, Aufstellen von Fallen usw. (Messstellen)
  • Angebot eines IPM-Systems, d. h. regelmäßige Befallsermittlung (Schädlingsarten, Befallstärke, Vorkommen/Ausdehnung des Befalls, Befallursachen, begünstigende Faktoren, Abfallbehand- lung, Ordnung und Sauberkeit, bauliche Situation usw.)
  • Falls notwendig Bekämpfung, d. h. Entscheidung über die Methodik, Art der Bekämpfungsmittel, Art der Ausbringungstechnik, Sicherheitsmaßnahmen, Vorbereitung des Gebäudes
  • Prophylaxe, d. h. Beseitigung der erkannten Ursachen und hygienischen Mängel, ständige Weiterüberwachung
  • Dokumentation der Inspektionen